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Vergesslichkeit Claustrophobie Entzündungsstadium Muskelzuckungen Blutverlust Darmbeschwerden Entschlackung Prostataentzündung rissig Augentränen Kräfteverfall gesund
Sonstige biochemische Ergänzungsmittel
ist bei Venenerweiterungen neben anderen Mitteln hilfreich, so bei schmerzhaften Hämorrhoiden und überhaupt bei Darmblutungen, auch bei entzündlichen Erscheinungen im Munde sowie bei Magenschmerzen mit Kältegefühl und großer Schwäche besonders im Rücken.
ist ein tiefeingreifendes Mittel von anhaltender Wirkung und mit weitem Einflußbereich: Stoffwechsel, Blutzusammensetzung und Nerventätigkeit sind gleicherweise von ihm abhängig. Es ist vor allem angezeigt bei Blutentmischung, zerstörenden Schleimhautentzündungen, wassersüchtigen Ergüssen, fettigen Entartungen und allgemeinem Kräfteverfall.
wirkt durch Blutverbesserung vorwiegend auf Haut und Drüsen; chronische Ausschläge und Flechten einerseits, Drüsenverhärtung anderseits sind seine hauptsächlichen Anwendungsgebiete.
ist besonders für das Kindesalter ein bewährtes Mittel gegen chronische Drüsen- und Mandelschwellungen, für die höheren Lebensjahre gegen Aderverkalkung mit Herzstörungen und Neigung zu Schlaganfall.
hat sich bei chronischer Nierenentzündung und Wassersucht bewährt, wird aber auch bei Epilepsie mit Blutandrang zum Kopf empfohlen, sofern sich die Anfälle durch Klopfen und Herzschmerzen ankündigen.
ist imstande, Knochenschmerzen zu lindern; es wird deshalb gegen die Zahnungsbeschwerden der Kinder und gegen sog. Wachstumsschmerzen gegeben, vermag aber auch chronische Hautausschläge und Schleimhautkatarrhe skrofulöser Kinder zu heilen.
hat enge Beziehungen zu den Lymphdrüsen; es paßt besonders gegen chronische Drüsenschwellungen, Mandelwucherung, Augenbindehautentzündung und Mittelohrkatarrhe skrofulöser Kinder, außerdem gegen Stockschnupfen, Nasenpolypen und Kropf.
wirkt vorwiegend auf das Nervensystem, weiterhin auf den Darmkanal und die Blutzusammensetzung; es ist zu gebrauchen bei Bleichsucht, nervöser Schwäche und Überempfindlichkeit mit Neigung zu Krämpfen, sowie bei Magendarmentzündung, Kolik und Stuhlzwang.
ist gegen Epilepsie und Gehirnkongestionen mit Erfolg angewandt worden; es ist besonders angezeigt für gichtisch-rheumatische Naturen sowie in Fällen, wo sich die Beschwerden durch reichliche Harnabsonderung bessern.
wird bei Entzündungen der Nase und ihrer Nebenhöhlen mit großer Trockenheit und drückendem Schmerz über der Nasenwurzel als spezifisch empfohlen.
wirkt auf die Haut, die Schleimhäute der Atmungswerkzeuge und vor allem auf das Zentralnervensystem; es wird außer gegen Schnupfen mit vielem Niesen und Reizhusten besonders bei Hysterie sowie bei Schlafsucht empfohlen.
wird gegen Herzleiden angewendet, vor allem aber gegen Kehlkopf- und Halsentzündung, Schnupfen und Heufieber mit Nutzen gebraucht.
beeinflußt besonders die Nerven, Magen, Darm und Nieren; es kommt vor allem bei Lähmungen und Krämpfen in deren Bereich in Betracht und ist namentlich bei Stuhlverstopfung infolge von Darmuntätigkeit und Unterleibskoliken zu berücksichtigen.
wirkt vornehmlich auf die Gefäße und ist vor allem bei Aderverkalkung angezeigt, jedoch auch hilfreich bei Milzvergrößerung, manchen Lähmungen und Muskelschwund.
ist ein ausgesprochenes Nervenmittel und wirkt krampflösend und beruhigend. Zahnungsbeschwerden der Kinder und Veitstanz sind seine besonderen Heilanzeigen.
wird vor allem gegen Husten infolge eines Kitzelreizes im Hals empfohlen, der sich durch Husten noch verschlimmert; es bewährt sich auch bei Hirnhautentzündung.
Quelle Schneider J: Biochemischer Hausarzt - Behandlung der Krankheiten nach den Grundsätzen der Biochemie und der Hygiene (8. Auflage). Willmar Schwabe Verlag, Leipzig, 1938.

