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12. Calcium sulfuricum
Calcarea sulfurica, Calciumsulfat, Kalziumsulfat, Schwefelsaure Kalkerde, Gips, CaS04 + 2H20.
Calciumsulfat hat Dr. Schüßler später weggelassen und durch Natrium phosphoricum und Silicea ersetzt. Da es im Körper vorkommt, liegt kein Grund vor, es zu meiden. Es wird besonders in der Galle und in der Leber gefunden. Calcium sulfuricum hat günstigen Einfluß auf Geschwüre und Eiterungsvorgänge, ganz gleich wo die Eiterung auftritt, ob an der Hornhaut des Auges, in den Lungen oder an anderen Stellen. Man wird oft guttun, es im Wechsel mit Silicea zu geben. Es scheint geradezu spezifisch bei Eiterungsfisteln zu wirken. Auch bei Gedächtnisschwäche, Schwindel und Nierenentzündung ist es zu empfehlen.
Quelle Schneider J: Biochemischer Hausarzt - Behandlung der Krankheiten nach den Grundsätzen der Biochemie und der Hygiene (8. Auflage). Willmar Schwabe Verlag, Leipzig, 1938.
Calcium sulfuricum - Nr. 12

